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Corona – Hilfsangebote für Unternehmen

Letzte Aktualisierung: 01.10.2020

Viele Unternehmen sind weiterhin von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie betroffen. Wir geben hier einen Überblick über spezifische Fördermöglichkeiten und veränderte rechtliche Rahmenbedingungen. Daraus lassen sich Reaktionsmöglichkeiten für Unternehmen ableiten, die auf Grund von COVID 19 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind.


Zuschusssprogramme

NEU: Die Überbrückungshilfen werden nicht nur bis zum Jahresende verlängert – wie Ende August von der Koalition beschlossen, sondern zugleich an entscheidenden Stellen verbessert.

Im Einzelnen gelten für die Monate September bis Dezember folgende Regelungen:

•           Flexibilisierung der Eintrittsschwelle: Zur Antragstellung berechtigt sind künftig Antragsteller, die
o          entweder einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder
o          einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 % im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben.

•           Ersatzlose Streichung der Deckelungsbeträge von 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro für kleine Unternehmen.

•           Erhöhung der Fördersätze. Künftig werden erstattet
Ø         90 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch (bisher 80 % der Fixkosten),
Ø         60 % der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 % und 70 % (bisher 50 % der Fixkosten) und
Ø         40 % der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30 % (bisher erst bei mehr als 40 % Umsatzeinbruch).

•           Die Personalkostenpauschale von 10 % der förderfähigen Kosten wird auf 20 % erhöht.

•           Bei der Schlussabrechnung sollen künftig Nachzahlungen ebenso möglich sein wie Rückforderungen.

Spätestens ab Ende Oktober soll die Überbrückungshilfe II beantragt werden können.

 

  • Dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) des Bundes, Mit einem Gesamtvolumen von bis zu 600 Milliarden Euro, dient der Stabilisierung der Wirtschaft in Folge der Coronavirus-Pandemie. Antragsberechtigt sind zunächst Groß-Unternehmen (Nicht-KMU, >249 Beschäftigte), bei besonderer Bedeutung für Wirtschaft oder Sicherheit auch KMU bis 249 Beschäftigte sowie Start-ups. Weitere Informationen und Antragsverfahren.
     

NEU: Unterstützung von Solo-Selbstständigen in der Kultur  

Ziel der Förderung ist es, Folgen der COVID-19-Pandemie bzw. der durch sie hervorgerufenen wirtschaftlichen Notlage einzudämmen. Ziel dieser Förderung ist es,

a.         mit der finanziellen Unterstützung der Kulturveranstalter ausschließlich und zielgerichtet die unmittelbar durch  Vertragsabschlüsse mit den Solo-Selbstständigen anfallenden Ausgaben zahlen zu können;

b.         öffentlich und nicht-öffentlich auftretende Solo-Selbstständige sowie Kulturakteure darin zu unterstützen, innovative Projekte für die künstlerische Auseinandersetzung mit den aktuellen Entwicklungen durchzuführen, die zum Verständnis und zum Zusammenhalt in der Bevölkerung beitragen

Weitere Informationen zu den Förderbedingungen.

Darlehensprogramme

  • Anträge auf den Niedersachsen-Liquiditätskredit (max. 50.000,- €) können ausschließlich über das Kundenportal der NBank gestellt werden. Antragberechtigt sind Unternehmen bis einschließlich 10 Beschäftigte. Die erforderlichen Vordrucke dazu finden Sie unter Downloads auf folgendem Link: Niedersachsen-Liquiditaetskredit.
     
  • Wenn sich ein Liquiditätsbedarf abzeichnet, der deutlich über 50.000,- € liegt, dann nehmen Sie bitte direkten Kontakt zu Ihrer Hausbank auf. Fragen Sie hier gezielt nach dem Hilfsprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Erstinformationen hierzu finden Sie unter: www.kfw.de.

Wenn Sie zu den o.g. Informationen weitere Fragen haben, können Sie uns von Mo. bis Fr. in der Zeit von 8.00 – 18.00 Uhr unter folgender Telefonnummer erreichen: Tel. 04131 – 2082-0
oder senden Sie eine e-mail an info@wirtschaft.lueneburg.de