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Corona – Hilfsangebote für Unternehmen

Letzte Aktualisierung: 11.12.2020

Viele Unternehmen sind weiterhin von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie betroffen. Wir geben hier einen Überblick über spezifische Fördermöglichkeiten und veränderte rechtliche Rahmenbedingungen. Daraus lassen sich Reaktionsmöglichkeiten für Unternehmen ableiten, die auf Grund von COVID 19 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind.


Zuschussprogramme

Novemberhilfe

Das Verfahren der Antragstellung für die Novemberhilfe ist am 25.11.2020 gestartet. Weitere Informationen zum Antragsverfahren finden Sie unter folgendem Link: https://www.bmwi.de/novemberhilfe.html

Für die Überbrückungshilfe II gelten für die Monate September bis Dezember folgende Regelungen:

Eintrittsschwelle: Zur Antragstellung berechtigt sind Antragsteller, die entweder
-      einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020
       gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder
-      einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 % im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem
       Vorjahreszeitraum verzeichnet haben.
Fördersätze: Es werden erstattet
    Ø 90 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch,
    Ø 60 % der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 % und 70 % und
    Ø 40 % der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30 %.
Die Personalkostenpauschale beträgt von 20 % der förderfähigen Kosten.
Bei der Schlussabrechnung sind Nachzahlungen ebenso möglich wie Rückforderungen.

Antragsfrist ist der 31. Dezember 2020. Details hierzu finden Sie hier.

Liquiditätssicherung für Schausteller und Veranstalter
Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung hat am 04.12.2020 eine Richtlinie veröffentlicht, mit der gewerblichen Unternehmen und Soloselbstständige der Veranstaltungswirtschaft und des Schaustellergewerbes bei der Bewältigung der COVID-19- Pandemie unterstützt werden sollen. Mit den, in diesem Zusammenhang, gewährten Zuschüssen soll die Überbrückungshilfe II des Bundes dann aufgestockt werden, wenn für den Zeitraum April 2020 bis Dezember 2020 erhebliche Umsatzverluste nachgewiesen werden können. Weitere Informationen und Hinweise zum Antragsverfahren erteilt die Investitions- und Förderbank  Nidersachsen (NBank). Anträge müssen über das Kundenportal der NBank gestellt werden.

Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) des Bundes. Mit einem Gesamtvolumen von bis zu 600 Milliarden Euro dient er der Stabilisierung der Wirtschaft in Folge der Coronavirus-Pandemie. Antragsberechtigt sind zunächst Groß-Unternehmen (Nicht-KMU, >249 Beschäftigte), bei besonderer Bedeutung für Wirtschaft oder Sicherheit auch KMU bis 249 Beschäftigte sowie Start-ups. Weitere Informationen und Antragsverfahren.

Kaufhaus Lüneburg Digital II: Inhaber eines Einzelhandelsunternehmens mit Sitz in Stadt und Landkreis Lüneburg können die Förderung „Kaufhaus Lüneburg Digital II“ in Anspruch nehmen. Weitere Informationen und Antragsverfahren.

 

Darlehensprogramme

Anträge auf den Niedersachsen-Schnellkredit (max. 200.000 €) können ausschließlich über Ihre Hausbank gestellt werden. Antragberechtigt sind Unternehmen bis einschließlich 10 Beschäftigte. Weitergehende Informationen finden Sie unter folgendem Link: Niedersachsen-Schnellkredit.
Der KfW-Schnellkredit 2020 (10+ bis 50 Mitarbeiter: max. 500.000 €, über 50 Mitarbeiter: max. 800.000 €) wird ebenfalls über die Hausbank beantragt. Weitergehende Informationen finden Sie hier:  KfW-Schnellkredit 2020

 

Wenn Sie zu den o.g. Informationen weitere Fragen haben, können Sie uns von Mo. bis Fr. in der Zeit von 8.00 – 18.00 Uhr unter folgender Telefonnummer erreichen: Tel. 04131 – 2082-0
oder senden Sie eine e-mail an info@wirtschaft.lueneburg.de