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Corona – Hilfsangebote für Unternehmen

Letzte Aktualisierung: 12.04.2021

Viele Unternehmen sind weiterhin von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie betroffen. Wir geben hier einen Überblick über spezifische Fördermöglichkeiten und veränderte rechtliche Rahmenbedingungen. Daraus lassen sich Reaktionsmöglichkeiten für Unternehmen ableiten, die auf Grund von COVID 19 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind.


Zuschussprogramme

Deutliche Verbesserung bei Überbrückungshilfe III

Der Zugang zur Überbrückungshilfe III wird vereinfacht und erweitert. So sind Unternehmen nun antragsberechtigt bei Corona-bedingtem Umsatzeinbruch in einem Monat von mindestens 30 Prozent gegenüber dem Referenzmonat 2019. Die Fixkostenerstattung ist in Abhängigkeit vom Umsatzrückgang nun bis zu 100 Prozent möglich. Ein zusätzlicher Eigenkapitalzuschuss kann für Unternehmen gewährt werden, die besonders schwer und über eine sehr lange Zeit von Schließungen betroffen sind. Die Überbrückungshilfe III kann auch für November und Dezember 2020 und bis zum 31. August 2021 beantragt werden.

Weitere Informationen unter: https://bundesfinanzministerium.de/Corona-Schutzschild

Verlustnachweis entfällt für viele Firmen bei Überbrückungshilfe II

Für die meisten kleinen Unternehmen kann der bisher erforderliche Verlustnachweis bei Schlussrechnung der Überbrückungshilfe II nun entfallen.

Für weitere Fragen steht die Expertenhotline des Bundes bereit: 030-530 199 322

Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Verlängerung des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern“ bekanntgegeben.
Es richtet sich i. d. R. an Ausbildungsbetriebe mit bis zu 499 Mitarbeitern. Ausnahmen gelten für die Übernahmeprämie (unabhängig von der Betriebsgröße) und für den Sonderzuschuss (bis vier Beschäftigte).
Zuständige Ansprechpartner für die Maßnahmen der Zweiten Förderrichtlinie ist die Knappschaft-Bahn-See (Tel.: 0800 / 7245895). Dort finden Sie auch weiterführende Hinweise zur Richtlinie.

Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) des Bundes. Mit einem Gesamtvolumen von bis zu 600 Milliarden Euro dient er der Stabilisierung der Wirtschaft in Folge der Coronavirus-Pandemie. Antragsberechtigt sind zunächst Groß-Unternehmen (Nicht-KMU, >249 Beschäftigte), bei besonderer Bedeutung für Wirtschaft oder Sicherheit auch KMU bis 249 Beschäftigte sowie Start-ups. Weitere Informationen und Antragsverfahren.

Kaufhaus Lüneburg Digital II: Inhaber eines Einzelhandelsunternehmens mit Sitz in Stadt und Landkreis Lüneburg können die Förderung „Kaufhaus Lüneburg Digital II“ in Anspruch nehmen. Weitere Informationen und Antragsverfahren.

Darlehensprogramme

Anträge auf den Niedersachsen-Schnellkredit (max. 300.000 €) können ausschließlich über Ihre Hausbank gestellt werden. Antragberechtigt sind Unternehmen bis einschließlich 10 Beschäftigte. Weitergehende Informationen finden Sie unter folgendem Link: Niedersachsen-Schnellkredit.
Der KfW-Schnellkredit 2020 (10+ bis 50 Mitarbeiter: max. 500.000 €, über 50 Mitarbeiter: max. 800.000 €) wird ebenfalls über die Hausbank beantragt. Weitergehende Informationen finden Sie hier:  KfW-Schnellkredit 2020

Wenn Sie zu den o.g. Informationen weitere Fragen haben, können Sie uns von Mo. bis Fr. in der Zeit von 8.00 – 17.00 Uhr unter folgender Telefonnummer erreichen: Tel. 04131 – 2082-0 oder senden Sie eine e-mail an info@wirtschaft.lueneburg.de