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Corona – Hilfsangebote für Unternehmen

Letzte Aktualisierung: 26.11.2020

Viele Unternehmen sind weiterhin von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie betroffen. Wir geben hier einen Überblick über spezifische Fördermöglichkeiten und veränderte rechtliche Rahmenbedingungen. Daraus lassen sich Reaktionsmöglichkeiten für Unternehmen ableiten, die auf Grund von COVID 19 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind.


Zuschussprogramme

Novemberhilfe

Das Verfahren der Antragstellung für die Novemberhilfe ist am 25.11.2020 gestartet. Weitere Informationen zum Antragsverfahren finden Sie unter folgendem Link: https://www.bmwi.de/novemberhilfe.html

Für die Überbrückungshilfe II gelten für die Monate September bis Dezember folgende Regelungen:

Eintrittsschwelle: Zur Antragstellung berechtigt sind Antragsteller, die entweder
-      einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020
       gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder
-      einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 % im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem
       Vorjahreszeitraum verzeichnet haben.
Fördersätze: Es werden erstattet
    Ø 90 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch,
    Ø 60 % der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 % und 70 % und
    Ø 40 % der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30 %.
Die Personalkostenpauschale beträgt von 20 % der förderfähigen Kosten.
Bei der Schlussabrechnung sind Nachzahlungen ebenso möglich wie Rückforderungen.

Antragsfrist ist der 31. Dezember 2020. Details hierzu finden Sie hier.

Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) des Bundes, Mit einem Gesamtvolumen von bis zu 600 Milliarden Euro, dient der Stabilisierung der Wirtschaft in Folge der Coronavirus-Pandemie. Antragsberechtigt sind zunächst Groß-Unternehmen (Nicht-KMU, >249 Beschäftigte), bei besonderer Bedeutung für Wirtschaft oder Sicherheit auch KMU bis 249 Beschäftigte sowie Start-ups. Weitere Informationen und Antragsverfahren.

Darlehensprogramme

Anträge auf den Niedersachsen-Schnellkredit (max. 200.000 €) können ausschließlich über Ihre Hausbank gestellt werden. Antragberechtigt sind Unternehmen bis einschließlich 10 Beschäftigte. Weitergehende Informationen finden Sie unter folgendem Link: Niedersachsen-Schnellkredit.
Der KfW-Schnellkredit 2020 (10+ bis 50 Mitarbeiter: max. 500.000 €, über 50 Mitarbeiter: max. 800.000 €) wird ebenfalls über die Hausbank beantragt. Weitergehende Informationen finden Sie hier:  KfW-Schnellkredit 2020

 

Wenn Sie zu den o.g. Informationen weitere Fragen haben, können Sie uns von Mo. bis Fr. in der Zeit von 8.00 – 18.00 Uhr unter folgender Telefonnummer erreichen: Tel. 04131 – 2082-0
oder senden Sie eine e-mail an info@wirtschaft.lueneburg.de