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Corona – Hilfsangebote für Unternehmen

Letzte Aktualisierung: 10.08.2020

Viele Unternehmen sind weiterhin von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie betroffen. Wir geben hier einen Überblick über spezifische Fördermöglichkeiten und veränderte rechtliche Rahmenbedingungen. Daraus lassen sich Reaktionsmöglichkeiten für Unternehmen ableiten, die auf Grund von COVID 19 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind.


Zuschusssprogramme

  • Die „Überbrückungshilfe“ des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) wird kleinen und mittleren Unternehmen, Soloselbständigen und selbständigen Angehörigen der freien Berufe im Haupterwerb gewährt. Sie müssen nachweisen, dass die Corona-Krise ihre Existenz bedroht. Dies wird angenommen, wenn der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60% gegenüber den gleichen Monaten des Vorjahres zurückgegangen ist.
    Förderfähig sind fortlaufende Fixkosten wie Mieten/Pachten für  Geschäftsräume, Finanzierungskosten, Instandhaltung-, Wartungs- und Einlagerungskosten für Anlagevermögen und gemietete Vermögensgegenstände, Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Reinigung und Hygienemaßnahmen sowie Kosten für Versicherungen und Steuerberater/Wirtschaftsprüfer. Personalaufwendungen, die nicht von Kurzarbeitergeld erfasst sind, werden pauschal mit 10% der Fixkosten gefördert.
    Geltend gemachte Umsatzrückgänge und fixe Betriebskosten sind durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer zu prüfen und zu bestätigen. Sofern Sie eine Antragstellung beabsichtigen, empfehlen wir einen umgehenden Kontakt mit Ihrem Steuerberater, da die Erstellung einer Steuerberaterbestätigung zu Antragszwecken u.U. zeitlich geplant werden muss. Eine Auflistung der förderfähigen Kosten finden Sie hier.
    Ab sofort kann das Zuschussprogramm beantragt werden. Die Antragsfrist endet am 30.09.2020.
     
  • Dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) des Bundes, Mit einem Gesamtvolumen von bis zu 600 Milliarden Euro, dient der Stabilisierung der Wirtschaft in Folge der Coronavirus-Pandemie. Antragsberechtigt sind zunächst Groß-Unternehmen (Nicht-KMU, >249 Beschäftigte), bei besonderer Bedeutung für Wirtschaft oder Sicherheit auch KMU bis 249 Beschäftigte sowie Start-ups. Weitere Informationen und Antragsverfahren.
     
  • Der Härtefallfonds II „Wir für Lüneburg“ der Hansestadt Lüneburg unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen, unabhängig von ihrer Rechtsform, einschließlich der Gewerbetreibenden, die durch die Corona-Pandemie unverschuldet in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, bei der Anpassung und Weiterentwicklung ihrer Geschäftstätigkeit. Er richtet sich an Unternehmen, die in Folge der Corona-Pandemie eine Umstellung ihres Dienstleistungs- und/oder Produktportfolios durchführen müssen. Gefördert werden sollen die dafür zwingend erforderlichen Personalkosten, die durch andere Fördermittelgeber nicht ausreichend abgedeckt werden. Die Förderung der Hansestadt Lüneburg stellt damit eine Ergänzung zu der vom Bund initiierten „Überbrückungshilfe“ dar.
    Die Förderrichtlinie sowie weitere Informationen zur Antragstellung finden Sie unter www.hansestadtlueneburg.de/haertefallfonds2-hlg . Der Antrag ist, nebst beizufügender Anlagen, an folgende E-Mail zu übersenden: haertefallfonds2@wirtschaft.lueneburg.de

Darlehensprogramme

  • Anträge auf den Niedersachsen-Liquiditätskredit (max. 50.000,- €) können ausschließlich über das Kundenportal der NBank gestellt werden. Antragberechtigt sind Unternehmen bis einschließlich 10 Beschäftigte. Die erforderlichen Vordrucke dazu finden Sie unter Downloads auf folgendem Link: Niedersachsen-Liquiditaetskredit.
     
  • Wenn sich ein Liquiditätsbedarf abzeichnet, der deutlich über 50.000,- € liegt, dann nehmen Sie bitte direkten Kontakt zu Ihrer Hausbank auf. Fragen Sie hier gezielt nach dem Hilfsprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Erstinformationen hierzu finden Sie unter: www.kfw.de.

Wenn Sie zu den o.g. Informationen weitere Fragen haben, können Sie uns von Mo. bis Fr. in der Zeit von 8.00 – 18.00 Uhr unter folgender Telefonnummer erreichen: Tel. 04131 – 2082-0
oder senden Sie eine e-mail an info@wirtschaft.lueneburg.de